Am Morgen ging es frühzeitig los, wir wollten vor der Hitze im Grand Canyon sein. Wir waren ca. eine Stunde Fahrzeit vom Grand Canyon weg. Im Naturpark angekommen, hielten wir Ausschau nach Tieren.. wir sahen einige Reh ähnliche Viecher, leider keine Bären.
Das Auto parkierten wir auf den vorgesehenen Parkplätzen und fuhren mit dem Canyon Bus bis an der Tourstart. Dort stiegen wir aus und machten uns an den Anstieg. Es war bereits am Morgen schon sehr heiss, die Luft war dünn und es ging stetig hinauf. Wir mussten einige Pausen einlegen, aber bald hatten wir den höchsten Punkt erreicht und konnten uns am überwältigenden Anblick erfreuen.
Der Grand Canyon gehört zu den schönsten Naturereignissen, welche ich bisher gesehen habe. Leider geben die Bilder den atemberaubenden Anblick nicht wieder. Das Gefühl vor etwas Grossartigem zu stehen.

Man konnte immer wieder an Haltestellen zu oder aussteigen, wenn man ein Stück mit dem Tourbus fahren wollte. Wir haben doch die meisten der 4 Kilometer zu Fuss gemeistert. Mittagessen gab es auf einer Bank mit wunderschönem Ausblick…

Wir sahen eine Schlange und ganz nah sogar ein Reh:

Als wir am äussersten Punkt angelangt waren, haben wir eine kurze Rast mit kühlen Getränken (vom Kiosk) und Toilettenhalt gemacht. Danach warteten wir an der Haltestelle auf den Bus. Lucien war so müde, kaum sassen wir, schlief er ein…

Wieder zurück beim Auto beschlossen wir, noch auf die andere Seite des Canyons zu fahren. Nicolas und Lucien haben sogar den Turm bestiegen und die Aussicht genossen. Wir haben von «unten» auf die Landschaft geschaut.

Auf dem Rückweg machten wir spontan Halt beim IMAX 3d Kino. Wir sahen uns einen Film über die Geschichte des Grand Canyons an. Wahnsinnig beeindruckend!!!
Müde, aber sehr zufrieden von diesem wunderschönen Tag sind wir wieder zurück nach Williams gefahren. Wir waren alle sehr hungrig und fanden bei einem Italiener, wo wir am Vorabend ein herausragendes «Cookie and Cream» Glace hatten, noch einen Platz. Das Essen war für amerikanische Verhältnisse sehr teuer und nicht wirklich gut.
Das Eis blieb die Ausnahme… 🙂
Doch uns konnte nichts die Laune verderben.

Ich habe endlich einen passenden Cowboyhut gefunden und wir haben das Nachtleben von Williams beschwingt vom Wein noch bei einem Spaziergang zurück zum Hotel genossen.
