Leider war nach einem Tag Santa Barbara bereits wieder Zeit, um weiterzureisen. Es gibt Orte auf dieser Welt, da würde man es deutlich länger aushalten. Solche gibt es jedoch auf unserer Reise noch viele…
Da unser Hotel zwar Frühstück anbot, aber zu Preisen, wo uns das Lachen fast verging (Orangensaft 9 Dollar, Kaffee 6 Dollar), haben wir uns entschieden mit nüchternem Magen das Auto zu beladen und ein Diner zu suchen. So durften wir unsere erste positive Erfahrung mit einem Dennys machen (das war der Anfang einer langen Reihe von positiven Dennys Besuchen ;-)).
Als wir kamen war der Parkplatz noch recht leer (und wie sich später noch zeigen wird, war das unser Glück).
Wir waren mit dem Angebot etwas überfordert, wurden aber so freundlich wie wir es von den Amerikanern gewohnt sind, durch das Angebot geführt, es wurde erklärt, gezeigt, WLAN Passwort gegeben… mega freundlich. Und so bestellten wir zwei Frühstück für 4 Personen, da unser der nette Mann bestätigt hatte, ja die Portionen sind gross.

Plötzlich hatte Nicolas ein komisches Gefühl im Bauch. Er müsse kurz nach draussen, nachschauen, ob mit dem Auto alles in Ordnung sei. Ich habe ihn etwas verwundert angeschaut, aber sein Bauchgefühl funktioniert. Als er zurückkam meinte er nur, gut dass ich gegangen bin, Gogos Seitentüre war nicht zu. Huch… ok… unser Auto war mit all unseren Sachen auf dem Parkplatz und die Türe war sperrangelweit offen… zum Glück war alles noch da. (die offene Autotüre wurde zum running Gag in den Ferien, leider nicht immer nur ein Gag… irgendwie schloss die Tür nicht automatisch und musste immer von Hand kontrolliert werden)
Gestärkt ging es dann weiter. Beim San Marco Pass machten wir einen Halt. Wunderschön war die Aussicht. Auch die Landschaft war wunderbar… Es hatte einen wunderschönen Picknicktisch aus Stein und auch einen wilden Lucien-Bären trafen wir da an ;-).

Es war eine schöne Strecke nach Solvang. Wir hielten wenig später nochmals an einem Rastplatz. Hier sah man den Cachuma Lake in voller Pracht.

Auf diesem Bild sieht man links ein Toilettenhäuschen. Nicolas hatte ja vor unserem Urlaub Angst, dass wir nicht genügend Toiletten finden würden, aber diese Angst war unbegründet. Es hat auf jedem Rastplatz Toiletten, meist auch mit Toilettenpapier. Also kein Problem. Dieses Toilettenhäuschen allerdings wird mir immer in Erinnerung bleiben. Mami wollte vor unserer Weiterfahrt noch kurz auf die Toilette, wir warteten im Schatten eines Baumes. Als sie das Häuschen verliess, fiel mir auf, dass sie so komisch ging und Richtung unserem Auto humpelte. Ich ging ihr entgegen. Die Toilette war nur ein grosser Schacht, leider war die Aussenseite nass (Pipi von anderen Leuten) und sie ist mit der Hose darangekommen. Die Hose hatte sie dann gar nicht richtig angezogen, deshalb das Humpeln… ;-). Zum Glück haben wir ja unsere Kleider im Kofferraum dabei. Also husch eine neue Hose geholt und umgezogen… aber lustig war es… ich konnte mich leider kaum mehr erholen… (böse Tochter). Aber natürlich hat meine Mutter genug Humor, um sich ebenfalls zu amüsieren ;-).

Dann Ankunft in einem anderen Lieblingsstädtchen von mir – Solvang! Seit unserem letzten Besuch bin ich einfach verliebt in dieses kleine dänische Städtchen. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt… unglaublich. Leider waren wir gerade auf das Wochenende da und es wimmelte von asiatischen Touristen.


Hier eine Holzschnitzarbeit der Gründerväter von Solvang. Gleich hier befand isch auch ein Laden, der ausschliesslich Dänische Produkte ausstellte. Davor stand diese Holzskulptur. Sehr beeindruckend.

Diese Sockenshops in Amerika haben es mir einfach angetan… ich trage ja nicht so gerne Socken, aber bei diesen Farben, kann sogar ich nicht nein sagen…

Der nächste Halt war San Louis Obispo. Als erstes sind wir an diesem Shop vorbeigekommen. Ein Laden für Tierbedarf… wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Natürlich habe ich wieder die farbigen Kekse entdeckt… aber vorsicht! Das sind Hundekekse :-).

In San Louis Obispo ist die Kaugummigasse. Hier haben sich sehr viele Leute verewigt mit ihren Kaugummis. Wenn man die Gasse betritt, steigt einem sofort ein süsslicher Kaugummigeschmack in die Nase. Sehr eklig. Wir haben es trotzdem geschafft, ein paar Bilder zu machen. Schliesslich sieht man so etwas nicht alle Tage.

Weiter gab es einen wunderschönen Geschenkeladen mit wunderschönen Sachen. Lucien hat sich auf einen Stuhl gesetzt und sich köstlich mit dem Buch «Grumpy Cat» amüsiert. Wir haben das natürlich dann gekauft.

Nächster Halt war Morro Bay, wo wir auch für die Nacht gebucht hatten. Wir bezogen das Zimmer und gingen dann erst mal die Wäscherei suchen, die Nicolas ausfindig gemacht hatte. Das war unser erstes Mal waschen auf dieser Reise und es ist recht beeindruckend. Riesige Maschinen und riesige Tumbler. Wir haben die erste Ladung Wäsche ob getan und gingen zum Sandwichladen gleich um die Ecke. In Ruhe konnten wir vor der Wäscherei und Sandwich verspeisen und auf die Wäsche warten.

Nach der Pflicht gingen wir an unten an das Meer. Wunderschön konnten wir den Morro Bay sehen.

Wir hatten Glück mit der Sicht, am nächsten Morgen lag der Felsen im Nebel.
Wir haben Morro Bay mit seinen farbigen Läden erkundet.

Dieses Bild hätte ich am liebsten mitgenommen, leider war es zu gross :-(.

Endlich sahen wir auch mal ein typisch amerikanisches Polizeiauto aus der Nähe.

Das viele Laufen und Bummeln machte müde. Wir gingen für eine Pause zurück in unser Hotel. Am späteren Abend gingen wir nochmals zu Fuss an die Bay und suchten verzweifelt ein Restaurant mit freien Plätzen. Da es Wochenende war, war alles gut besucht. Mit Mühe fanden wir noch einen Platz in einem der vielen Restaurants und assen die weltbesten Fish und Chips.



An diesem Abend waren alle richtig müde und wir schliefen erschöpft ein.