Am Morgen machten wir nach dem Frühstück einen Rundgang bei Hafen von Monterey. Es wehte ein kalter Wind. Lucien und wir Frauen waren mit den neuen Jacken warm eingepackt. Nicolas musste leider etwas leiden. Deshalb hielten wir es auch nicht allzu lange am Hafen aus.

Dann ging es weiter nach Cupertino. Dort befindet sich der Hauptsitz von Apple. Das war ein Muss, wenn wir schon mal so nah sind.
Geplant war zuerst, dass wir Frauen in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum abgeladen werden und Nicolas mit Lucien zu Apple geht. Zum Glück (!!!) waren wir um die Mittagszeit dort und alle hatten Hunger. Also wurde der Plan geändert. Wir gehen alle gemeinsam ins Einkaufszentrum, essen dort etwas und im Anschluss gemeinsam zu Apple.
Im Einkaufszentrum haben wir uns noch über die wenigen Autos gewundert, da es aber doch einige Autos hatte, sind wir nicht misstrauisch geworden. Im Einkaufszentrum war schnell klar… es handelt sich um ein Ghost Center. Alle Geschäfte waren leer… Einkaufen nicht geklappt, kein Problem… aber die knurrenden Mägen…. Zum Glück hatten wir alles Notwendige im Auto (der Vorteil, wenn man so reist). Deshalb gab es in der kühlen (ja, inzwischen war es wieder sehr warm geworden) Parkgarage ein Picknick im Auto. Es wurde viel gelacht und herumgealbert… 🙂 Mami (Gogo) wollte einfach nicht aufs Foto ;-).

Dann endlich waren wir beim Infinite Loop angekommen. Die Parkplatzsuche war nervenaufreibend, aber schlussendlich fanden wir einen Platz. Los zum Apple Store. Lucien war fast begeisterter als Papi… 😉

Dann durfte ich in Cupertino einer meiner Lieblingsbastelläden besuchen – «Michaels». Ich kenne den Laden aus New York. Das Herz jedes Heimwerkers, Bastlers, Bäckers schlägt höher beim Betreten des Ladens. Lucien liebt diese Läden ebenfalls, mein Mann ist mit einer grenzenlosen Geduld gesegnet, wenn seine Frau durch alle (!!!) Gänge schlendern möchte. Meine Mutter verlor bald das Interesse und stöberte das erste Mal in einem «Ross dress for less». Das muss man in Amerika auch mal erlebt haben. Anschliessend traffen wir uns im Starbucks und stellten mit Begeisterung fest, hier gibt es sogar Mini Drink Portionen. Viel fortschrittlicher als in der Schweiz, wo uns zum Teil das kleinste Frappuccino noch zu gross ist.
Hier ein kleiner Überblick von Michaels:

Danach ging es weiter nach San Francisco. Die Skyline sah so aus.

Das Hotel war eine super Wahl. Sehr gut gelegen, gut mit dem Auto erreichbar und «nur» einige Blocks vom Pier 39 entfernt. Unser Zimmer war riesig! Sogar zwei Toiletten und Duschen hatte es! Perfekt… viel Platz für uns.

Wir machten die erste Erkundigung hinunter an die Küste. Sobald die Sonne schien, konnte man mit kurzen Ärmeln spazieren, aber sobald der Wind wieder kam, war es eisig.


Nicolas musste doch noch eine wärmere Jacke haben und konnte sich nach langem Hin- und Her doch noch für eine tolle Jacke entscheiden. Wir fanden einen Platz und dachten, wir könnten noch etwas Sonne geniessen. Leider war das nur von kurzer Dauer und so assen wir unsere Fish and Chips in eisigem Wind. (sieht man Nicolas auf dem zweiten Bild an)

Während wir draussen sassen, schlotterten und auf das Essen warteten, entdeckte Lucien auf der anderen Strassenseite einen Laden, wo es allerlei Süssigkeiten und Tierchen im Angebot hatte. Ich muss noch ergänzen, dass Lucien schon lange vor unserer Abreise nach Amerika ein grosser Pusheen Fan ist. Er liebt dieses dicke Kätzchen über alles. Wir hatten natürlich die Hoffnung, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten entsprechendes Merchandise zu finden. Bisher leider vergebens. Wir sassen also da und plötzlich schreit Lucien auf. «Dort, dort… schaut! Im Laden hat es Pusheens!!!!». Am liebsten wäre er gleich losgestürmt. Wir sahen seine Pusheens dann auch. Ganz hastig ass er und wir haben uns alle beeilt (natürlich hauptsächlich wegen dem eisigen Wind).
Und dann durfte Lucien ENDLICH ein Pusheen in die Arme schliessen!!!

In Begleitung von unserem neuen Haustier ging es weiter der Fisherman’s Wharf entlang. Es gab einiges zu sehen. Spezielle Cafés, Brot Museum…

… und natürlich das Pier 39 wo die Seelöwen sich stolz präsentieren (mindestens der Eine ;-)).

Schlussendlich haben wir viel erlebt, viel gesehen und sind viele Schritte gelaufen. Lucien viel am Abend total k.o. ins Bett mit seinem Pusheen :-).
